Mugabe und die Waffenlieferung

Robert Mugabe kümmert sich nicht um die Armut, Inflation, Angst und sonstiges in seinem Land, sondern um sein neues waffenproblem.

Dem Diktatoren gehen Waffen un Munition aus!

Laut Südafrikanischer Zeitungen gehen nicht nur dem Militär, Polizei, und dem Geheimdienst die Waffen aus, sondern auch der Leibwache Mugabes…

Über Mugabe:

Dem Historisch-Poltisch unerfahrenem Leser wird der Name “Mugabe” nicht viel sagen, deshalb nun eine kleine Zusammenfassung.

Robert Gabriel Mugabe wurde am 21. Februar 1924 in Simbabwe geboren und galt lange Zeit als Hoffnungsträger für Simbabwe.

Schon an der Fort-Harare-Universität gestaltete er seine ersten Befreiungsideen und lernte viele der späteren Afrikanischen Führungsgestalten kennen.
Nachdem er lange Zeit als Lehrer in Nord-Rhodesien, dem heutigen Sambia, und in Ghana arbeitete zog er 1960 wieder nach Simbabwe.

Zu dieser Zeit war er noch überzeugter Marxist und trat verschiedenen Parteien bei ( Unter anderem der Nationaldemokratischen Partei (NDP), die später in Zimbabwe African Peoples Union (ZAPU) umbenannt wurde.

In den Folgejahren wurde Simbabwe unabhängig und Mugabe erlangte mit Leichtigkeit die Macht des jungen Staates, welcher ihn als „Befreier” und „Hoffnungsträger” feierte.
Nach weiteren sieben Jahren als Regierungschef, wurde er 1987 zum Präsidenten gewählt.

Nach anfänglichem Aufblühen von Industrie und Wirtschaft, ging es mit Simbabwe rapide den Berg hinab.
Mugabes Beteiligung am Kongokrieg 1998 führte das Land in tiefe Verschuldung.
Der Wandel vom Demokraten zum Despoten erfolgte schließlich im Jahr 2000, als das Volk, Mugabes neue Verfassung ablehnte.
Mugabe vertrieb darauf hin seine politischen Gegner und die Weiße Bevölkerung Simbabwes, was das Land in eine noch tiefe Krise stürzte.

Landwirtschaft und Industrie brach ein, Produktivität besteht kaum noch, ein Wettrennen ums Überleben hat begonnen.
Misswirtschaft, Zerstörung der weißen Farmen und Sperrung ausländischen Kredite sind nur die Spitze des Eisberges.
Ausländische Medien sind verboten, was zur Folge hat, dass das Ausmaß der Katastrophe kaum zu ermitteln ist.

Dürren haben zur Folge, das Hungersnöte herrschen und die Tabakindustrie zusammen gebrochen ist.

Fast ein Drittel der Einwohner ist HIV-Positiv, wer das Land noch nicht verlassen hat, kann es nicht, oder ist Anhänger Mugabes.
Die Arbeitslosigkeit ist bei 80% angelangt und die Inflationsrate erreichte im Februar 2008 die 100000%.
Mugabe wurde mittlerweile sogar die einreise in die EU verwehrt.

Dies nur mal als kleines Bild Mugabes und jetzt malen sie sich aus, wie sich der Zustand Simbabwe verändert, wenn die Waffenladung das Land erreicht.

Denn die Waffen dienen nur dazu, die Bevölkerung zu unterdrücken und Mugabes Machtvorhaben mit aller Mittel zu schützen.

Links:

http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Robert-Mugabe-Simbabwe;art123,2434110

2 Antworten to “Mugabe und die Waffenlieferung”

  1. Neues vom Mugabe-Schiff « Blackworld Blog Sagt:

    [...] Blackworld Blog the world - yesterday, today and forever « Mugabe und die Waffenlieferung [...]

  2. Waffen nun doch in Simbawe! « Blackworld Blog Sagt:

    [...] nun doch in Simbawe! Die Waffen, welche der simbawische Diktator Robert Mugabe dringen zur Festigung seiner Macht braucht sind nun [...]

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