Präsidentschaftswahlen No. 2
Vor einigen Wochen schrieb ich ein Artikel über McCain und die Präsidentschaftswahlen in den USA.
Ich finde es immer wieder erschreckend, wie viele meiner Bekannten in Obama den geeigneten Präsidenten sehen.
Auch wenn wir keinen Einfluss auf die amerikanische Politik haben, sollten wir wissen, für was die Kandidaten stehen und was ihre Motive sind. Denn auf die Frage, warum Obama der beste Präsident sein könnte, geben die wenigsten eine vernünftige Antwort.
Oft wird nur gesagt, dass Obama noch recht jung ist und es eine “ Revolution“ wäre, dass ein “Schwarzer“ Präsident der USA ist. Bei solchen Meinungen wird eher nach Aussehen argumentiert, anstatt auf politische Ziele Wert zu legen.
Obama ist Pflicht, wenn es nach Aussehen geht. (Zitat eines Freundes)
Clinton? Bähh! (Oma und Präsident…). (Hart, aber auch ein Zitat)
McCain ist neutral, ein nett aussehender Opa, der in jeder Fernsehserie den Job als Sitcom Opa bekommen würde.
Aber da es letztlich auch bei den Amis nicht um das Aussehehn geht, kann man dieses Kapitel getrost schließen. Oder auch nicht?
Jetzt zur Politik.
Brennpunkt Irak
Besonders die Demokraten (Obama & Clinton) sind gegen den Irak-Krieg und für einen schnellen Abzug aus dem Land.
McCain hält an Bushs Irak-Politik fest und wenn es nach ihm gehen würde, würden die Amis noch 100 Jahre im Irak bleiben.
“Nach unseren Truppen in Europa, Kuweit und Japan fragt ja auch niemand.“ Oder:” Ich habe keine bessere Option, aber kann Ihnen garantieren, dass die Folgen eines Abzuges schlimmer nicht sein könnten.”(McCain)
Zudem wirft McCain Obama vor, zu wenig Ahnung in solchen Angelegenheiten zu haben und nicht für Amerikas Sicherheit zu sorgen.
Clinton halt ähnlichen Kurs wie Obama, allerdings will sie nur einen Teil der Truppen abziehen.
Iran
Weder Clinton noch McCain ziehen es vor, mit dem Iran zu verhandeln, Obama ist naiv, wenn er denkt, dass er mit Iran, Nordkorea und Kuba im Weißen Haus verhandeln kann. (Obama will sich ev. nur aus dem Irak zurückziehen, um die Truppen für einen Einmarsch in den Iran vorzubereiten!) Auch Clinton und McCain halten einen Einmarsch in den Iran als letzte Option für möglich, sollte die Lage im Iran außer Kontrolle geraten.
Waffenrecht
Obama und Clinton wollen beide die Verbreitung von Waffen unter den Amerikanischen Zivilisten eindämmen, McCain hingegen begegnet dem wie folgt:
Wir müssen sichergehen, dass Kriminelle, die das Gesetz brechen, strafrechtlich verfolgt werden. Das ist wichtiger, als die Rechte von Zivilisten zu beschränken.
(Da kommt die liberale Ader McCains zum Vorschein!)
In einigen Stichpunkten sind sich die Anwärter aber einig:
Todesstrafe
Alle drei Präsidentschaftsanwärter stehen hinter der Todesstrafe (hier besonders Clinton)
Sicherheitsgesetze
Alle drei sprachen ihre volle Unterstützung aus.
Einwanderungsgesetze
Die USA ist ein Einwanderungsland, in dem Über 13 Millionen illegale Einwanderer leben. Sowohl Clinton und Obama als auch McCain wollen illegalen Einwanderern ein Recht auf Einbürgerung geben. McCain will aber noch weitergehen und die Millionen an ausländischen Straftätern aus den USA ausweisen, um sich kontrollierter den illegalen Einwanderern zu zuwenden und ihnen eine Chance auf Einbürgerung geben.
Guantanamo
Auch hier sind sich alle einig, dass Guantanamo geschlossen wird.
Mexiko
Jetzt stimmen alle mal Bush zu, wenn es um den Grenzzaun zu Mexiko geht.
Soviel zu grundlegenden politischen Motiven der Präsidentschaftsanwärter.
Abschließend noch als Tip die Homepage von John McCain
April 2, 2008 um 7:05 Uhr nachmittags
Wo ist Obama?
We need to know the truth about Obama.
Obama has not provided records when asked by many
news sources such as Tim Russert, The Chicago Tribune,
and The Chicago Sun Times. He has only provided
lame excuses.
Obama used drugs when he was younger.
Obama has been accused of drug use in November 1999.
Robert Johnson, the founder of BET, stated:
“Barack Obama was doing something in the neighborhood - and I won’t
say what he was doing, but he said it in the book - when they have
been involved.”
Johnson apologized.
However, Obama spokesman Bill Burton stated:
“His tortured explanation doesn’t hold up against his original
statement.”
Obama was absent from the Illinois Senate
on November 4, 1999. His name was on 2 bills
mentioned during that session.
Does anyone know where Obama was on November 4?